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Opferzahlen korrigiert

Bundesregierung nimmt rechte Fälle aus Berlin auf

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Die Bundesregierung korrigiert ihre Zahlen zu Todesopfern von rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung. Das meldete zuerst der »Tagesspiegel«. Demnach werden nun »76 vollendete rechts motivierte Tötungsdelikte mit 83 Opfern seit 1990« gezählt. Das teilte die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage von Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (LINKE) mit. Zuvor hatte die Bundesregierung im März 2017 erklärt, dass es 70 Fälle gegeben habe, bei denen Rechte 76 Menschen getötet hatten. Die neuen Zahlen ergeben sich aus einer Korrektur, die das Land Berlin vorgenommen hatte. In Berlin waren nach dem Aufdecken der NSU-Morde noch einmal fragliche Fälle durch Wissenschaftler geprüft worden. Die Folge: Sieben Opfer wurden nachträglich anerkannt, das wiederum verändert auch die Bundesstatistik. mkr Kommentar Seite 4

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