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Die Geschichte der Arbeiterbewegung während des Ersten Weltkriegs und der ersten Jahre der Weimarer Republik wird oft in einfacher Gegenüberstellung von Mehrheitssozialdemokratie, Unabhängiger Sozialdemokratie und sich gründender Kommunistischer Partei erzählt. Uli Schoeler und Thilo Scholle durchbrechen mit ihrem Buch »Weltkrieg - Spaltung - Revolution« diese schlichte Sichtweise und zeigen, welche Debatten es zwischen, vor allem aber auch innerhalb der Parteien gegeben hat. Quer durch alle Parteien wurden vor 100 Jahren die politische Verfasstheit Deutschlands und die Aufgaben linker Parteien breit und plural diskutiert. Bei der Buchpremiere im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin) debattieren darüber an diesem Dienstag (19 Uhr) die Autoren Schoeler, Vorstandsvorsitzender der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, und Scholle, Redaktionsmitglied der »Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft«, mit Antje Vollmer, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a. D. nd

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