Werbung

Unbemerkt von Leipzig nach Karlovy Vary

Neue Expresslinie wird bislang kaum genutzt

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Auerbach im Vogtland. Zu wenig bekannt, zu wenig genutzt: Für die schnelle Bahnverbindung zwischen Leipzig und Karlovy Vary (Karlsbad) ) in Tschechien braucht der Verkehrsverbund Vogtland Ausdauer. Ein halbes Jahr nach dem Start hat das Angebot noch nicht die gewünschte Resonanz.

Es bestehe noch deutlich Luft nach oben, teilte der Verkehrsverbund Vogtland auf dpa-Anfrage mit. Auch könne man in der Zwischenbilanz mit einer Auswertung von Fahrgastzahlen noch nicht dienen. Als ein Grund für das bislang geringe Interesse nannte der Verbund die mangelnde Bekanntheit des Angebots. »Wir müssen gemeinsam die Expressverbindung noch bekannter machen und die Vorteile herausstellen«, sagte eine Sprecherin. Man müsse jedoch Geduld haben. Jedes neue Angebot und Tarifprodukt brauche Zeit, sich zu etablieren.

Der Verkehrsverbund hatte im Dezember die Expressverbindung von Zwickau nach Karlovy Vary gestartet. Reisende aus Leipzig müssen seitdem nur noch einmal in Zwickau umsteigen. Zuvor mussten sie zusätzlich im böhmischen Sokolov die Züge wechseln. Die Gesamtfahrzeit beträgt noch dreieinhalb statt wie zuvor viereinhalb Stunden. Betrieben wird die Verbindung von der Vogtlandbahn, der DB Regio und der GWTR in Tschechien.

Die Direktverbindung Zwickau-Karlovy Vary ist als Test auf zwei Jahre angelegt. Somit seien mit den Ergebnissen im ersten Jahr und mit Blick auf den nächsten Fahrplanwechsel im Dezember 2018 auch noch Anpassungen möglich. Seitens des Verkehrsverbundes hieß es, das bisherige Feedback der Fahrgäste sei gut. »Das motiviert, die zweijährige Testzeit gut zu nutzen, damit sich das Angebot besser durchsetzt und wir nach und nach mehr Fahrgäste für diese Verbindung gewinnen können«, so die Sprecherin. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen