• Politik
  • Präsidentschaftswahlen in Kolumbien

Die Hoffnung überwiegt die Ernüchterung

Kolumbiens Linke will als starke Opposition im Kongress und auf den Straßen die Regierung Duque kontrollieren

  • Von Madlen Haarbach, Bogotá
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Inzwischen sind die Tränen wieder getrocknet: Am Wahlabend war den Anhänger*innen des linken Kandidaten Gustavo Petro die Niederlage aufs Gemüt geschlagen.

Tränen laufen über die Gesichter der Unterstützer Gustavo Petros. Bis zum letzten Moment hatten sie gehofft, dass das fast Unmögliche möglich werden könnte: dass Petro, der linke Außenseiter, Ex-Guerillero und gescholtene Ex-Bürgermeister der Hauptstadt Bogotá aus dem Nichts die Präsidentschaft erobern könnte. Nun, als die Zwischenberichte der Wahlkommission veröffentlicht werden und sich immer deutlicher der Sieg des rechtskonservativen Kandidaten Iván Duque abzeichnet, sieht man in den Augen der Anwesenden Ernüchterung.

Kurz scheint es, als sei der Traum vom sozialen Wandel geplatzt. Etwa eine Stunde, nachdem das offizielle Endergebnis Duque als Sieger festschreibt, ändert sich die Stimmung schlagartig. Petro betritt die Bühne des Kongresszentrums im Herzen Bogotás und fordert: »Lassen wir die Traurigkeit, wir haben heute erlebt, wozu wir fähig sind.« Der Kampf für ein menschlicheres Kolumbien müsse weitergehen, im Parlament und...

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