Werbung

Warnstreik am Klinikum Brandenburg/Havel

Berlin. Beschäftigte des Klinikums Brandenburg/Havel sind am Mittwoch in den Warnstreik getreten. Der Streik soll nach Angaben der Gewerkschaft ver.di bis Donnerstag andauern. Anlass sind festgefahrene Verhandlungen zu einem Tarifvertrag zur Entlastung der Mitarbeiter, die laut ver.di bereits seit einem halben Jahr ergebnislos geführt werden. Die Gewerkschaft fordert einen Tarifvertrag, der die personelle Mindestausstattung im Klinikum regelt. »Der ständige Zeitdruck macht die Beschäftigten krank, sie schaffen es während einer Schicht oft nicht, Pausen zu nehmen oder etwas zu trinken. Selbst in ihrer Freizeit werden sie angefragt, ob sie kurzfristig einspringen können«, beschrieb ver.di-Fachbereichsleiterin Meike Jäger die aktuelle Situation. nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln