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Qualität und Emotionalität

Schostakowitsch-Tage

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Bei der 9. Ausgabe der Internationalen Schostakowitsch-Tage in Gohrisch, Sächsische Schweiz, gibt es von diesem Freitag bis Sonntag drei Uraufführungen und drei deutsche Erstaufführungen. Tobias Niederschlag, Künstlerischer Leiter des Festivals, führt das ungebremste Interesse an Schostakowitsch auf die Qualität und starke Emotionalität seiner Musik zurück. Der Musikwissenschaftler erinnert daran, dass die »Leningrader Sinfonie« des Komponisten (1906- 1975) während des Zweiten Weltkrieges nicht nur in der UdSSR, sondern auch in den USA aufgeführt wurde. Auch später habe man seine Werke in West und Ost gespielt; als Folge des Kalten Krieges sei er im Westen aber häufig misstrauisch betrachtet worden. Das habe sich erst mit Erscheinen seiner Memoiren 1979 geändert..

Schostakowitsch war zweimal zur Erholung in Gohrisch. 1960 hatte er dort sein 8. Streichquartett komponiert. Es gilt als seine persönliche Abrechnung mit Stalin und als eines der zentralen Kammermusikwerke des 20. Jahrhunderts. dpa/nd

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