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Zwangsumzug nach Sotschi

Das Fischt-Stadion soll nicht leer stehen: Nach der WM zieht ein Klub aus St. Petersburg ein

  • Von Jirka Grahl, St. Petersburg
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Ob’s noch was wird für die deutsche Nationalmannschaft? Am Sonnabend wollen DFB-Kapitän Manuel Neuer und Kollegen beim Spiel gegen Schweden Wiedergutmachung leisten - in Sotschi, wo beim Confed Cup 2017 drei Siege auf dem Weg zum Titel gelangen. Das Olympiastadion hat Russland für die Winterspiele 2014 spektakulär am Ufer des Schwarzen Meeres errichten lassen. Bis vor zwei Monaten noch galt es als potenzieller »Weißer Elefant«: Außer ein paar Konzerten, einem Länderspiel und vier Partien beim Confed Cup dümpelte die nach dem Berg »Fischt« benannte Arena vor sich hin. Nach den sechs WM-Spielen drohte nun die wirkliche Verödung.

Kurzfristig aber hat Russland nun eine Lösung für das Fischt-Stadion gefunden. Sie erinnert an den Dirigismus im DDR-Fußball, als 1954 Empor Lauter aus dem Erzgebirge nach Rostock umziehen musste, weil dem Ostseebezirk ein Spitzenklub fehlte. In Russland geht es 2018 allerdings aus dem Norden in den Süden: Z...


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