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SPD-Mitarbeiter soll Geld veruntreut haben

In der Zentrale der Berliner SPD soll ein leitender Mitarbeiter Parteigelder veruntreut haben. Der Fall wurde bei einer Finanzrevision entdeckt, wie eine Parteisprecherin am Donnerstag mitteilte. Nun werde das genaue Ausmaß überprüft, auch der SPD- Vorstand sei informiert. Der Mitarbeiter wurde freigestellt. Er zeigt sich den Angaben zufolge bei der Aufklärung des Sachverhalts »sehr kooperativ«. Die Partei behält sich eine Strafanzeige vor. Nach ersten Erkenntnissen griff der Betreffende aus einer persönlichen Notlage heraus in die Parteikasse. Die SPD-Sprecherin sprach von einer »menschlichen Tragödie«, ohne Details zu nennen. Im Kurt-Schumacher-Haus der Berliner SPD in der Müllerstraße sind rund 20 Mitarbeiter beschäftigt. dpa/nd

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