Werbung

Seehofer legt nach

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

»Wenn es keine europäische Lösung gibt, werden wir national handeln müssen«, sagte Seehofer der »Passauer Neuen Presse«. Drei Jahre sei bereits geredet worden, »jetzt ist Zeit für Entscheidungen.« Für aussichtslos hält er das nicht: Innerhalb von nur einer Woche gebe es plötzlich in Europa die Bereitschaft, sich zusammenzusetzen und Probleme zu lösen, sagte Seehofer. »Sollte der Kanzlerin eine europäische Lösung gelingen, wird niemand glücklicher sein als ich.«

Aber zugleich warnte er Merkel auch davor, ihn wegen eines möglichen Alleingangs bei der Abweisung von Flüchtlingen an der Grenze zu entlassen. »Ich bin Vorsitzender der CSU, einer von drei Koalitionsparteien, und handele mit voller Rückendeckung meiner Partei. Wenn man im Kanzleramt mit der Arbeit des Bundesinnenministers unzufrieden wäre, dann sollte man die Koalition beenden.«

Soweit ist es aber noch nicht. Einstweilen hat Seehofer aus dem Finanzministerium Mittel für eine Aufstockung des Flüchtlingsbundesamts (BAMF) bekommen. 1650 neue Stellen sollen dort geschaffen werden. Zudem werden die Verträge von 4500 weiteren BAMF-Mitarbeitern entfristet. »Wenn Horst Seehofer das BAMF auf Vordermann bringen will, bekommt er alle Stellen und alle Technik, die er braucht«, hieß es im Ministerium. sot

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Verschenken Sie das »nd«

Klare Worte, Kritische Debatten und mutiger Journalismus von Links: Das »nd« wird Sie bewegen.

Jetzt verschenken oder sich selbst beschenken