Werbung

Ziel: Abschottung

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Nordafrikanische Staaten sollen - ganz nach dem Vorbild der syrischen Nachbarstaaten - künftig Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer aufnehmen. So sieht es ein Vorschlag von EU-Ratspräsident Donald Tusk vor. Dem zufolge sollen die Geflüchteten in großen Sammellagern untergebracht werden. Gespräche darüber laufen bereits mit dem UNHCR und der Internationalen Organisation für Migration. In den Camps soll dann auch über ihren Asylstatus entschieden werden. Unklar ist aber noch, in welchen Ländern diese Flüchtlingslager errichtet werden können. Einige Maghrebstaaten wie etwa Tunesien weigern sich nämlich. Darüber soll in der kommenden Woche beim EU-Gipfel beraten werden.

Um diesen Vorschlag umzusetzen, müsste die EU-Außengrenze stärker überwacht werden. Hierfür sieht die EU bereits einen massiven Ausbau der Grenzschutzbehörde Frontex von 1000 auf 10 000 Mitarbeitern in den nächsten Jahren vor. Für einen solchen Abschottungskurs scheint es unter den Mitgliedstaaten eine große Zustimmung zu geben. Österreichs Kanzler Kurz, der in Asylfragen stets eine weitgehende Einigkeit mit den Visegrád-Staaten betont, sagte, die Sicherung der EU-Außengrenze sei eine der zentralen Aufgaben der kommenden Jahre. sot

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen