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Intolerantes Brandenburg

Andreas Fritsche über die rechte Gefahr in Brandenburg

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 1 Min.

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Immer wieder spielten Bürgermeister die Probleme mit Neonazis herunter, und die Tourismuswerbung empörte sich noch kurz nach der Jahrtausendwende, als die PDS darauf hinwies, welcher Gefahr Ausländer in Brandenburg ausgesetzt waren. Doch dann begann das Handlungskonzept »Tolerantes Brandenburg« langsam zu greifen.

Es war richtig, die Probleme ehrlich zu benennen und an Lösungen zu arbeiten. Das zahlte sich aus. Es entwickelte sich eine wachsame und wehrhafte Zivilgesellschaft. Bis Ende 2014 gab es eine echte Willkommenskultur und anders als beispielsweise in Berlin keine ernstzunehmenden Proteste gegen Asylheime. Brandenburg schien sein negatives Image abgestreift zu haben.

Doch die AfD zog in den Landtag ein. Die Stimmung kippte. Rassistische Ansichten werden als normal empfunden. Die Zahl rechter Gewalttaten hat sich verdoppelt. Als ein für Brandenburg neues Phänomen kommt die Gewalt hinzu, die von intoleranten Flüchtlingen gegen Menschen anderer Nationalitäten oder Lebensauffassungen ausgeübt wird. Die Lage wirkt heute sogar bedrohlicher als in den 1990er Jahren. Denn damals musste niemand fürchten, dass eine Partei wie die AfD an die Macht kommt.

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