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Bis 2019 35000 neue Wohnungen

Nach Berechnungen der Investitionsbank Berlin dürften in diesem Jahr rund 17 000 neue Wohnungen fertig werden. Nächstes Jahr seien es knapp 18 000 Wohnungen, teilte die landeseigene Förderbank am Freitag mit. Damit würden die Zahlen weiter steigen, aber nicht mehr so stark wie im vergangenen Jahr. Es sei noch ein gutes Stück Weg zu gehen, bis es genug Wohnungen gebe, sagte IBB-Chef Jürgen Allerkamp. »Die Anziehungskraft Berlins ist ungebrochen.« Seien Zuzügler früher wegen günstiger Mieten gekommen, lockten heute vor allem Arbeitsplätze. Für diese Menschen müsse Wohnraum bereitgestellt werden. »Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen ist 2017 zwar wieder gestiegen, allerdings liegt noch ein gutes Wegstück vor uns, um die Wohnungsversorgung in Berlin nachhaltig zu stabilisieren«, sagte Allerkamp.

Notwendig seien 20 000 neue Wohnungen pro Jahr. Die IBB verwies darauf, dass zehntausende Wohnungen genehmigt, aber noch nicht gebaut seien - wegen Engpässen im Bausektor. Allerkamp: »Die Bauaktivität wird vor allem durch den Fachkräftemangel in einigen Handwerksberufen, fehlende Kapazitäten, aber auch immer komplexere Bauvorschriften, schwieriger zu erschließenden Grundstücksflächen und steigende Baukosten gebremst.« Zudem hätten Unternehmen und Verwaltung in den vergangenen Jahrzehnt Personal abgebaut und erst spät begonnen, dieses wieder aufzustocken, was sich jetzt in Form der verzögerten Baufertigstellung bemerkbar mache. Im Jahr 2017 war demnach der Bau von rund 58 500 Wohnungen genehmigt, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. dpa/nd

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