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Baustopp für Garnisonkirche gefordert

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Potsdam. Mit einem Festgottesdienst am Rande der Baustelle hat die Fördergesellschaft zum Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche der Sprengung der Militärkirche gedacht. Das neue Fundament der Kirche solle der Freiheit der Christen dienen, betonte Altbischof Wolfgang Huber am Samstagabend in seiner Predigt. Er erinnerte an die während der Nazizeit inhaftierten Angehörigen der Bekennenden Kirche, die im Potsdamer Stadtgefängnis das Glockenspiel der Garnisonkirche vernommen hätten. Zuvor hatte die Fördergesellschaft bei einer Mitgliederversammlung eine positive Zwischenbilanz gezogen.

Unterdessen forderten die Gegner des Wiederaufbaus einen Baustopp und eine Bürgerbefragung. Dies böte die Chance, die Bürger bei der Oberbürgermeisterwahl im September über den Neubau der einstigen Militärkirche zu befragen, sagte der Sprecher der Initiative, Simon Wohlfahrt. Er erinnerte daran, dass im Jahr 2014 mehr als 14 000 Potsdamer in einem Bürgerbegehren gegen den Wiederaufbau gestimmt hätten. Ein möglicher Bürgerentscheid sei aber von der Stadtverordnetenversammlung verhindert worden. dpa/nd

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