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Mosekunds Montag

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: 1 Min.

Als Herr Mosekund mit einem Freund im Park unterwegs war, bemerkten sie, dass ihnen ein Mann entgegenkam. »Den habe ich aber lange nicht mehr gesehen«, sagte Herr Mosekund, »ich will mich einmal nach seinem Befinden erkundigen.« - »Machen Sie sich keine Hoffnung auf ein Gespräch, er ist äußerst einsilbig«, sagte der Freund. »Mein Lieber«, fragte Herr Mosekund, als der Mann sie erreicht hatte, »wie geht es Ihnen?« - »Gut.« - »Tatsächlich?« - »Muss ja.« - »Macht Ihnen das kühle Wetter auch so zu schaffen?« - »Nein. Und selbst?« - »Ach, natürlich ist es schöner wenn die Sonne ...« - »Nun denn«, unterbrach der Mann Herrn Mosekund, »ich muss.« Damit setzte er seinen Weg fort. Herr Mosekund schaute ihm nach, schüttelte sich und sagte: »Grundstücksverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung.« - »Wie bitte?«, fragte der Freund. »Entschuldigung, das musste jetzt sein«, erklärte Herr Mosekund, »der Mann war ja noch viel einsilbiger, als ich befürchtet hatte.«

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