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  • Hilfe für Langzeitarbeitslose

Gesundheitscheck im Jobcenter?

Stiftung fordert psychiatrische Hilfe für Langzeitarbeitslose

  • Von Rudolf Stumberger
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will Langzeitarbeitslose per Gesetz mit staatlich bezuschussten Jobs versorgen und damit die Zahl der Hartz-IV-Bezieher reduzieren. Wer etwa seit mindestens sechs Jahren das sogenannte Arbeitslosengeld II bezieht, dessen Stelle könne bis zu fünf Jahre bezuschusst werden. Diesen Plan des Arbeitsministeriums nimmt die Stiftung Deutsche Depressionshilfe zum Anlass, auf psychische Erkrankungen von Langzeitarbeitslosen als das »größtes Vermittlungshemmnis« aufmerksam zu machen. Laut einer Studie der Universität Leipzig seien zwei Drittel der Langzeitarbeitslosen psychisch erkrankt. Abhilfe könne hier ein »psychosoziales Coaching« schaffen, bei dem Hartz-IV-Bezieher in den Jobcentern beraten und psychiatrisch untersucht werden. Kritiker bemängeln diesbezüglich freilich die Pathologisierung sozialer Prozesse, die letztlich der »Anpassung von Individuen an die bestehenden gesellschaftlichen Verhältniss...

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