Nicaragua: Erneut Toter bei Demonstrationen

Managua. Erneut sind in Nicaragua Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um den Rücktritt von Präsident Daniel Ortega zu fordern. Bei Schüssen auf Demonstranten in der Hauptstadt Managua wurden am Samstag (Ortszeit) mindestens ein Mensch getötet und elf weitere verletzt. Damit stieg die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Proteste Mitte April auf mehr als 220. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Cenidh schossen Bewaffnete von einem Stützpunkt einer paramilitärischen Gruppe aus auf die Demonstranten in Managua. Regierungsgegner hatten für Samstag zu einem »Marsch der Blumen« aufgerufen, um derer zu gedenken, die bislang bei gewalttätigen Einsätzen gegen die Proteste getötet wurden. AFP/nd

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