Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Was vom Krieg übrig bleibt

Duma in der östlichen Ghuta von Damaskus war jahrelang schwer umkämpft - bis zur weitgehenden Zerstörung

  • Von Karin Leukefeld, Damaskus
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Heiß und staubig ist es. Der Wind weht leere Plastiktüten über die Straßen in Duma. Nur wenige Menschen und noch weniger Autos fahren um den Kreisverkehr am »Platz der Verwaltung«, einst ein lebendiger Dreh- und Angelpunkt.

Duma liegt etwa 15 Kilometer von Damaskus entfernt in der östlichen Ghuta. Bis vor wenigen Wochen herrschte hier die »Armee des Islam«, die aus Syrien ein »Khalifat«, einen sunnitisch-muslimischen Gottesstaat machen wollte. In der östlichen Ghuta sollte der Anfang gemacht werden. Sieben Jahre hielten die Kämpfer mit Unterstützung aus der Türkei, den Golfstaaten, aus Europa und den USA durch. Nun haben Tausende ihre Waffen niedergelegt. Diejenigen, die weiterkämpfen wollen, sind mit ihren Familien in den Norden des Landes, in die Provinz Idlib oder in die Grenzstadt Jarabulus abgezogen, die von der Türkei kontrolliert werden.

In der Mitte des Kreisverkehrs am »Platz der Verwaltung« steht ein Monument. Eine ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.