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Die Wohnungsnot betrifft alle

Acht Flüchtlingsfrauen finden in Hennigsdorf keine Wohnung - Einheimische auch nicht

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Eine Tour auf dem Berliner Mauerradweg führt in Hennigsdorf an ganz unterschiedlichen Gegenden vorbei - an luxuriösen Villen am Ufer der Havel genauso wie am Asylheim im Ortsteil Stolpe-Süd. Der große Kontrast ist unschwer bereits von außen zu erkennen. Und wie sieht es innen aus?

»Die Toiletten, Duschen und die Küchen sind dreckig.« In einem offenen Brief schreiben das Mary Ndeaga, Loise Kagima, Lilian Kasembeli, Ishwaq Nuur Ali, Nathalie Kiye Kassi, Ambia Chama Mahamud, Ester und Carolin Ndungu. Die acht Frauen stammen aus verschiedenen afrikanischen Staaten wie Kenia und Somalia und sind als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Mit ihren Kindern, vom Baby bis zum Fünfjährigen, wohnen sie in dem Asylheim in Stolpe-Süd, jeweils in nur zwölf Quadratmeter großen Zimmern. Für die Kleinen, denen dort der Bewegungsraum fehlt, sei das nicht gesund, klagen sie.

Sie haben die Erlaubnis, sich Wohnungen zu suchen, berichten die Afri...


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