Werbung

Widerstand gegen Fangverbot

Fischer und Fischverarbeiter: Wir brauchen den Hering

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Sassnitz. Fischer, Fischverarbeitung und Politiker wollen ein Heringsfangverbot in der westlichen Ostsee nicht hinnehmen. Der EU-Abgeordnete und Vize-Chef des EU-Fischereiausschusses, Werner Kuhn (CDU), und der Landesverband der Kutter- und Küstenfischer Mecklenburg-Vorpommern starteten am Montag eine an EU-Fischereikommissar Karmenu Vella gerichtete Petition, um das von der Wissenschaft empfohlene Fangverbot für 2019 zu verhindern. Hilfe erhoffen sich die Initiatoren von den deutschen Küstenkommunen. Gefordert werde eine Mindestquote für den Brotfisch Hering. Ansonsten verlören die Fischer ihre Existenzgrundlage, sagte Kuhn. »Sozioökonomische Aspekte müssen bei der Festlegung der Quote eine Rolle spielen.« Der EU-Ministerrat entscheidet im Oktober über die Fangmengen für 2019.

Auch das EuroBaltic-Fischwerk, das zu den größten Fischverarbeitern in Europa zählt, kritisierte die Null-Fang-Empfehlung des Internationalen Rats für Meeresforschung für die Ostsee und eine drohende Kürzung der Nordsee-Quote um 52 Prozent. Auch wegen des bevorstehenden Brexits arbeitet das Werk nach Angaben des Geschäftsführers Uwe Richter an alternativen Lösungen zur Auslastung. Etwa 40 000 Tonnen des in Sassnitz auf der Insel Rügen verarbeiteten Herings stamme aus der Nordsee und zu 100 Prozent aus den vom Brexit betroffenen Gewässern, sagte Richter. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen