Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Als Bauminister der Heimat dienen

Andreas Fritsche über bundesweit fehlende Wohnungen

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 1 Min.

In den deutschen Großstädten und Ballungsgebieten mangelt es an bezahlbarem Wohnraum. Es ist kein Wunder, wenn Flüchtlinge dort sehr schwer ein Quartier für sich finden. Die übrige Bevölkerung mit geringem Einkommen, Deutsche wie EU-Ausländer, hat ähnliche Probleme. Die Situation in der vor den Toren Berlins gelegenen Stadt Hennigsdorf ist da nur ein Beispiel von vielen.

Es nützt an dieser Stelle nichts, die eine Gruppe Menschen gegen die andere auszuspielen. Wenn man keine Flüchtlinge mehr ins Land lassen und alle Asylbewerber abschieben würde, hätte man immer noch nicht genügend Sozialwohnungen - und auch an Wohnungen für finanziell etwas besser gestellte Haushalte mangelt es. Notwendig ist es also, den Wohnungsbau insgesamt anzukurbeln und dabei darauf zu achten, dass ausreichend Sozialwohnungen entstehen. Kommunale Wohnungsgesellschaften und Wohnungsgenossenschaften sollten bei Neubauvorhaben die entsprechende Unterstützung erfahren.

Hier hätte Heimatminister Horst Seehofer (CSU) ein Betätigungsfeld, auf dem er seiner Heimat einen echten Dienst erweisen könnte. Er ist ja auch der Bundesbauminister. Durch elende Diskussionen über die Zurückweisung von Flüchtlingen entstehen jedenfalls keine Wohnungen.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln