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Die Macht der Saudis

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Für viele Frauen in Saudi-Arabien war es ein historischer Tag - endlich durften sie Auto fahren. Die Aufhebung des Fahrverbots durch Kronprinz Mohammed bin Salman (32) im Juni galt als der Anbruch einer neuen Zeit im islamisch-konservativen Königreich. Doch wie weit ist es her mit der Reformbereitschaft? Gibt es in einem der reichsten und mächtigsten Länder der Welt tatsächlich Hoffnung auf ein Ende von Willkür, Korruption und Gewalt?

Die BBC-Produktion »Geheimes Saudi-Arabien« (2017) geht diesen Fragen in aller Gründlichkeit nach. Mit hochkarätigen Experten, mutigen Zeitzeugen und investigativem Filmmaterial gibt Autor Mike Rudin einen Einblick in die ideologischen und finanziellen Verstrickungen des saudischen Herrscherhauses. »Ich fürchte, die arabische Welt ist seit fünf Jahren auf dem Weg in ein Inferno«, lautet das beunruhigende Resümee des amerikanischen Nahost-Experten Bruce Riedel. Als Grund sieht Autor Rudin den unbedingten Führungsanspruch Saudi-Arabiens in der islamischen Welt, vor allem gegenüber dem Erzrivalen Iran. Deshalb finanziere der wichtige Verbündete des Westens seit Jahrzehnten mit Milliarden und Abermilliarden aus dem Ölgeschäft den islamistischen Extremismus, sagt er.

»Freunde mit Fehlern«, nennt dagegen der frühere CIA-Direktor David Petraeus die Verbündeten im Wüstenreich und fügt mit Blick auf den jungen, unerfahrenen Prinzen hinzu: »Wenn Saudi-Arabien instabil würde, wäre das eine Katastrophe für den Nahen Osten und für die gesamte Welt.« Die dreiteilige Dokumentation ist an diesem Donnerstag (21 Uhr) auf ZDFinfo zu sehen. Das ZDF zeigt die erste Folge bereits in der Nacht zum Mittwoch (0.45 Uhr). dpa/nd

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