Solidarität statt Gehorsam

Warum die 68er eine fundamentale Reform des Erziehungssystems anstrebten

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Wenn in Deutschland nach Verantwortlichen für vermeintliche soziale Fehlentwicklungen gesucht wird, geraten sie fast immer in Verdacht: die sogenannten 68er, die namentlich im Bildungssystem bis heute unauslöschliche Spuren hinterlassen haben. Das macht sie bei Konservativen und Rechtspopulisten besonders verhasst. Bezeichnend hierfür ist eine Äußerung des Brandenburger AfD-Politikers Steffen Königer aus dem Jahr 2017: »Vom Kindergarten bis zum Abitur werden unsere Kinder vollgepumpt mit Ideologien, mit Frühsexualisierung, Gender-Mainstream, mit Political Correctness. Die 68er haben im Bildungssektor eine Kraterlandschaft hinterlassen, verbrannte Erde, eine zerbombte Kulturnation. Liebe Freunde, das ist der totale Krieg gegen das Volk der Dichter und Denker.«

Nun gut, mögen viele jetzt denken, so ist halt das Niveau der AfD. Doch man täusche sich nicht. Auch sogenannte seriöse Pädagogen stehen mit den 68ern auf Kriegsfuß. Wie etwa...

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