Frösche wehren sich

Endet das Massensterben von Amphibien doch noch? Erste Tiere, die gegen einen Pilz resistent sind, wurden in Mittelamerika entdeckt. Von Susanne Aigner

  • Von Susanne Aigner
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Pristamantis-Frosch in Panama

Weltweit sind Amphibien vom Aussterben bedroht, unter anderem durch einen infektiösen Pilz. Nun scheinen zwei Froschpopulationen in Panama eine Resistenz gegen den Krankheitserreger ausgebildet zu haben.

Der Chytridpilz Batrachochytrium dendrobatidis (kurz: Bd) befällt die Haut von Amphibien und verstopft deren Poren, so dass die hauptsächlich durch die Haut atmenden Tiere ersticken. Der sogenannten Chytridiomykose fielen innerhalb der vergangenen zehn Jahren in Amerika und Australien etliche Arten zum Opfer. Nach Angaben der Biologin Karen Lips von der University of Maryland in College Park hat der Pilz bereits vor zehn Jahren in Panama die meisten der 64 Froscharten innerhalb von nur vier Monaten infiziert und einige davon ausgerottet. In Deutschland wurde der Pilz bei Salamandern und Erdkröten nachgewiesen.

Der Ursprung des Erregers, der in den 1970er Jahren erstmals identifiziert wurde, liegt offenbar in Ostasien. Zu dies...

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