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Entwicklungsminister sieht Aufgaben gefährdet

Frankfurt am Main. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat den Haushaltsplan der Bundesregierung für 2019 kritisiert und die Bekämpfung von Fluchtursachen angemahnt. In seinem Etat für das kommende Jahr fehlten fünfhundert Millionen Euro, sagte Müller der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung«. »Alle fordern, Fluchtursachen zu bekämpfen«, sagte Müller. »Und in der Realität spart der Finanzminister im Entwicklungsetat.« Es gehe ums Überleben von Millionen Menschen. Wichtige Projekte zur Fluchtursachenbekämpfung könne er nicht wie geplant ausbauen. Betroffen sei unter anderen das Projekt »Cash for work«, mit dem 140 000 Arbeitsplätze für Kriegsflüchtlinge rund um Syrien geschaffen worden seien. AFP/nd

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