Werbung

Handydaten helfen selten bei Identitätsklärung

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Nürnberg. Die Auswertung der Handydaten von Flüchtlingen hilft in den meisten Fällen nicht bei der Ermittlung von Identität und Herkunft der Zuwanderer. Dies ergab eine erweiterte Pilotphase für das Auslesen der Datenträger von September 2017 bis Ende Mai, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht. Während dieser Zeit wurden knapp 15 000 Datenträger von Migranten ausgelesen. Von allen Auswertungen stützten etwa ein Drittel die Aussagen der Asylbewerber zu ihrer Herkunft. In nur zwei Prozent der Fälle ergaben die Auswertungen widersprüchliche Angaben, die im Anschluss geklärt werden mussten. Fast zwei Drittel der Auswertungen jedoch »ließen hinsichtlich Identität und Herkunft keinen relevanten Informationsgehalt erkennen«, heißt es in der Antwort. LINKE-Politikerin Ulla Jelpke erklärte, die Ergebnisse würden ein verbreitetes Vorurteil widerlegen: »Ein Missbrauch oder falsche Angaben von Asylsuchenden in einer relevanten Größenordnung lassen sich damit gerade nicht belegen.« dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen