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Lula muss weiter im Gefängnis bleiben

Rio de Janeiro. Brasiliens Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva bleibt in Haft. Das entschied der Präsident des Berufungsgerichts in Porto Alegre, Carlos Eduardo Thompson Flores, am Sonntag. Zuvor hatte es Verwirrung über eine Freilassung gegeben. Ein Richter des Berufungsgerichts hatte dies angeordnet, stieß aber auf Widerspruch eines anderen Richters. Der Gerichtspräsiden erklärte, er bestätige die Entscheidung von Richter João Pedro Gebran Neto, wonach Lula im Gefängnis bleiben müsse. Zuvor hatte Richter Rogério Favreto einer am Freitag eingereichten Eingabe mehrerer Abgeordneter von Lulas Arbeiterpartei überraschend stattgegeben und die umgehende Freilassung des 72-Jährigen aus dem Gefängnis in Curitiba angeordnet. Sein Richterkollege Gebran Neto erklärte diese Anordnung für ungültig. Währenddessen versammelten sich über tausend Anhänger Lulas vor dem Gefängnis. Lula verbüßt eine langjährige Haftstrafe wegen Verwicklung in eine Korruptionsaffäre und Geldwäsche. AFP/nd

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