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Al-Qaida bekennt sich zu Attentat in Tunesien

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Tunis. Die tunesische Armee hat am Montag in einer nicht öffentlichen Zeremonie Abschied von sechs Anschlagsopfern genommen. Zu dem am Sonntag verübten Attentat auf Mitglieder der Nationalgarde in der Provinz Jendouba nahe der Grenze zu Algerien hatte sich in der Nacht die Gruppe Al-Qaida im Islamischen Maghreb bekannt. Tunesien befindet sich seit November 2015 im Ausnahmezustand. Damals wurden bei einem Anschlag in Tunis, zu dem sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat bekannte, zwölf Mitglieder der Präsidialgarde getötet. Zuvor waren im Juni in einem Badeort nahe Sousse fast 40 Touristen getötet worden, unter ihnen 30 Briten und zwei Deutsche. Auch zu diesem Angriff hatte sich der IS bekannt. AFP/nd

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