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Erneut Waldbrand in der Lieberoser Heide

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Lieberose. Neben einem 40 Jahre alten Löschfahrzeug der Marke »Tatra« bespricht die Feuerwehr am späten Sonntagabend ihren Einsatz in der Lieberoser Heide. Der neue Großbrand auf dem früheren Truppenübungsplatz könnte dazu führen, dass ein nahe gelegenes Dorf geräumt werden muss. Es gibt Überlegungen, bei sich weiter zuspitzender Lage Klein Liebitz mit rund 30 Einwohnern zu evakuieren, wie der Direktor des Amts Lieberose/Oberspreewald, Bernd Boschan, am Montag sagte. »Wir wollen hoffen, dass es nicht so weit kommt.« Die Bürger seien informiert worden, dass es schlimmstenfalls zur Evakuierung kommt, falls sich das Feuer weiter zum Dorf hin ausbreitet. Nach Angaben des Landrats von Dahme-Spreewald, Stephan Loge (SPD), erstreckte sich der Brand am Montagmittag auf rund 80 Hektar. Er war am Sonntag ausgebrochen. Wegen vorhergesagten Windes wird befürchtet, dass das Feuer größer werden könnte. Am Vormittag landete ein Polizeihubschrauber in Brandnähe. Er soll Wasser aufnehmen und aus der Luft löschen. Ein weiterer Hubschrauber der Bundeswehr wurde angefordert. Denn auch bei diesem Feuer ist es so, dass die Feuerwehr nicht zu den Brandflächen vordringen kann, weil noch Munition im Boden vermutet wird. In der vergangenen Woche hatten bereits an einer anderen Stelle etwas weiter östlich 400 Hektar der Lieberose Heide gebrannt. Doch jetzt seien die Löscharbeiten noch schwieriger, erklärte der Landrat. Denn auch Wegeabschnitte seien - anders als beim vorigen Brand - nicht auf Munition hin untersucht worden und daher nicht befahrbar.

Am Sonntag waren rund 180 Feuerwehrleute mit etwa 50 Fahrzeugen im Einsatz. In der Nacht zum Montag waren die Löscharbeiten wegen der Dunkelheit unterbrochen und dann wieder aufgenommen worden. Was genau die Brände auslöste, ist noch nicht geklärt. dpa/nd

Foto: dpa/Patrick Pleul

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