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Was die NATO-Staaten zusammenhält

Aert van Riel über Konflikte auf dem Gipfel des Militärbündnisses in Brüssel

  • Von Aert van Riel
  • Lesedauer: 1 Min.

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Dass es in einem Bündnis wie der NATO zwischen den Verbündeten zuweilen kracht, ist nicht verwunderlich. Die vielen Mitgliedstaaten verfolgen nämlich ihre eigenen geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen, die divergieren können. Bizarr ist lediglich der Ton, den Donald Trump einmal mehr anschlägt. Weil ihm die Gaslieferungen von Russland an Deutschland nicht passen, hat der US-Präsident nun behauptet, dass Berlin von Moskau kontrolliert werde. Absurder geht es nicht. Offen bleibt, ob der Auftritt Trumps auch negative Auswirkungen auf die militärische Zusammenarbeit der Allianz haben wird. Das will eigentlich niemand in der NATO.

Denn trotz aller Differenzen wissen die Mitglieder die Möglichkeiten zu schätzen, die ihnen das Kriegsbündnis bietet. Derzeit dehnt es sich auf dem Balkan sogar schneller aus als die EU. Auf dem NATO-Gipfel sollte Mazedonien als neues Mitglied eingeladen werden. Dies ist ein weiterer Baustein in der Strategie, sich in Regionen auszubreiten, die auch für Russland von Interesse sind. Trump übertreibt also. Die Bundesregierung kooperiert mit Moskau, wenn es um Rohstoffgeschäfte geht, unterstützt aber zugleich eine Politik der militärischen Einkreisung und Eindämmung Russlands. Das Vorgehen gegen den gemeinsamen Konkurrenten hat die NATO bislang zusammengehalten. Ausgleich und Friedenssicherung bleiben dagegen auf der Strecke.

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