Hoffnung für den Beutelbären

Wissenschaftlern ist es gelungen, die Erbinformation der Koalas umfassend zu entziffern. Dabei fanden sie heraus, warum die Beutler die giftigen Eukalyptusblätter vertragen. Sie hoffen nun auf eine wirksamere Impfung gegen eine gefährliche Krankheit.

  • Von Barbara Barkhausen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Putzig, aber gefährdet: Koalas

Koalas haben es nicht leicht. Die Beutler, die den Großteil des Tages verschlafen, sind in Teilen Australiens vom Aussterben bedroht. Das Abholzen großer Eukalyptuswälder an der Ostküste nimmt ihnen Lebensraum. Autounfälle, Buschfeuer, Hundeattacken und eine Chlamydia-Infektion, die sie erblinden lässt und unfruchtbar macht, tragen ebenso dazu bei, dass die australischen Symboltiere immer weniger werden. Derzeit sollen nur noch etwa 329 000 Koalas in Australien leben. Deswegen wird auf Hochtouren an der Rettung der Tierart gearbeitet.

Ein Meilenstein ist nun mit der ersten umfassenden genetischen Karte erreicht worden, die wertvolle neue Informationen über den Koala ans Tageslicht gebracht hat. Ein Konsortium aus 54 Wissenschaftlern aus der ganzen Welt hat den genetischen Bauplan entziffert, von dem Forscher nun Informationen für einen wirksameren Impfstoff gegen die Chlamydia-Infektion ableiten wollen. Bei der Analyse des Koala-E...

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