Werbung

Berlin zahlt Elterngeld oft erst Monate später

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Eltern müssen in manchen Bezirken weiterhin monatelang auf die Auszahlung von Elterngeld warten. In Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau und Treptow-Köpenick dauerte die Bearbeitung der Anträge zuletzt im Schnitt länger als die eigentlich vorgesehenen maximal acht Wochen. Das geht aus einer Antwort der Familiensenatsverwaltung auf eine Anfrage der FDP hervor. Zuvor hatte die »Berliner Morgenpost« darüber berichtet. In Charlottenburg-Wilmersdorf betrug die durchschnittliche Wartezeit mit Stand Juni 2018 bis zu 15 Wochen, in Spandau bis zu zwölf und in Treptow-Köpenick bis zu zehn. Die drei Bezirke gehören nicht zu denen mit besonders vielen Elterngeldanträgen. Die meisten gehen in den Bezirken Pankow, Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Tempelhof-Schöneberg ein - alle vier liegen bei der Bearbeitungszeit im gesetzlichen Rahmen. In der »Berliner Morgenpost« berufen sich Vertreter der drei Bezirke mit besonders langen Wartezeiten auf kranke Mitarbeiter und unbesetzte Stellen. Die Zahl der Stellen im Elterngeldbereich wurde von Anfang 2015 zu Anfang 2017 berlinweit um rund 24 erhöht. Rund neun Stellen waren zum 1. Januar 2017 jedoch unbesetzt. In den ersten fünf Monaten des Jahres wurden laut Senatsverwaltung in Berlin 23 082 Elterngeldanträge gestellt. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen

Das Blättchen Heft 19/18