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  • Daniel Ortega

Menschenrechtler: Mindestens zehn Tote in Nicaragua

  • Lesedauer: 1 Min.

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Managua. Bei gewaltsamen Zusammenstößen in Nicaragua sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Die Stadt Masaya sei abgeriegelt und von Sicherheitskräften umstellt worden, berichtete die Menschenrechtskommission ANPDH laut einem Bericht der Tageszeitung »La Prensa« am Sonntag (Ortszeit). Verletzte könnten nicht versorgt werden. Unter den Opfern sollen vier Polizisten sein.

Seit Wochen wird in dem mittelamerikanischen Land gegen die linke Regierung von Präsident Daniel Ortega protestiert. Sie hatten sich vor drei Monaten an geplanten Steuererhöhungen und Rentenkürzungen entzündet. Obwohl Ortega seine Pläne zurückzog, weiteten sich die Proteste auf weite Teile Nicaraguas aus. epd/nd

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