Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Schlechte Beratung kommt teuer zu stehen

Wichtig für pflegende Angehörige

  • Von Claudia Rometsch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Margarethe K. fühlt sich von ihrer Pflegekasse im Stich gelassen. »Ich hätte schon lange Anspruch auf Pflegegeld gehabt, aber davon hat meine Kasse mir nichts gesagt.« Die rüstige 72-Jährige pflegt seit zwei Jahren ihren Mann. Ein ambulanter Pflegedienst unterstützt sie.

Allerdings schöpft ihr Mann sein Budget für Sachleistungen nie voll aus. Deshalb hätte Margarethe K. eigentlich auch Anspruch auf Pflegegeld. Das aber wusste das Ehepaar bis vor Kurzem gar nicht. »Das Geld haben wir nun zwei Jahre lang der Kasse geschenkt«, ärgert sie sich.

Das sei kein Einzelfall, so Raquel Reng, Beraterin bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Dass Pflegesachleistung und Pflegegeld auch kombiniert werden könnten, wüssten viele Betroffene nicht.

Wie Margarethe K. und ihr Mann seien etliche Pflegebedürftige und Angehörige, die sich telefonisch bei der UPD beraten lassen, nicht ausreichend über die Leistungen der Pflege...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.