Werbung
  • Politik
  • Zivilgesellschaftliches Engagement

180 Vereine setzen Zeichen gegen die AfD

Unterzeichner erklären, AfD und Co. keine Räume zu vermieten

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Es ist ein starkes Zeichen gegen die extreme Rechte geworden: Innerhalb eines Monats haben insgesamt 180 Träger sozialer Einrichtungen und demokratischer Projekte eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Deren Kern: »Eine Grundlage unserer Arbeit ist die Positionierung gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und menschenverachtende Einstellungen.« Das beinhalte auch die Auseinandersetzung mit den dazu gehörenden Gruppierungen und Parteien, heißt es in der Erklärung mit dem Titel »Für Menschenrechte und eine demokratische Kultur«.

Neben der NPD und der sogenannten Identitären Bewegung wird explizit auch auf die AfD verwiesen. Die Partei sei »ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische, rassistische und extrem rechte Positionen vertreten«.

»Wir wollen die Deutungshoheit nicht der AfD überlassen. Wir wollen mit vielen Menschen zusammen für eine solidarische, inklusive Stadtgesellschaft einstehen«, sagt Andreas Wächter, Geschäftsführer der pad gGmbH, der die Erklärung Mitte Juni mitinitiiert hatte.

Für Berlin hat die nun abgeschlossene Positionierung der Träger sozialer Einrichtungen wie der Stadtteilzentren praktische Auswirkungen: Wer die Erklärung unterschrieben hat, steht beispielsweise für rechte Veranstaltungen nicht zur Verfügung. Soll heißen: Es werden keine Räumlichkeiten an die genannten extrem rechten Gruppierungen vermietet.

Da es auch Anfragen aus anderen Städten gab, die Erklärung zu unterzeichnen, könnte Berlin eine Vorbildfunktion zukommen. »Wir freuen uns, wenn andere Städte die Idee übernehmen«, sagt Annika Eckel, die Leiterin der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen