Basra im Zentrum der Proteste

Massendemonstrationen in Irak gegen Stromausfälle und Politik der Selbstbedienung

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ein Ende ist nicht in Sicht. Seit gut einer Woche ziehen Tag für Tag Tausende Demonstranten durch das Zentrum von Basra; es ist die Hitze, die sie auf die Straßen treibt: Schon in den Morgenstunden herrschen zwischen Kuwait und Iran, kurz vor dem Persischen Golf, 40, 45 Grad; im Laufe des Tages steigen die Temperaturen durchaus auf 50 Grad an. Doch während man anderswo einfach die Klimaanlage einschaltet, ein paar Gläser kaltes Wasser trinkt, kann man in der zweitgrößten Stadt Iraks der Hitze kaum entkommen. Denn ausgerechnet in unmittelbarer Nähe der größten und wichtigsten Ölfelder Iraks ist Energie Mangelware: Schon seit Jahren waren Stromausfälle an der Tagesordnung. Doch seit ungefähr Anfang Juli gibt es nun nur noch stundenweise Strom, fließt aus den Wasserhähnen in vielen Stadtteilen nur noch eine bräunliche Brühe, die sehr salzig schmecke, berichten Einwohner der Stadt.

»Die Situation ist unerträglich«, sagt Mohammad Hafid...

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