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Globaler Handel mit Nebenwirkungen

Produktionsoptimierung in China führte wahrscheinlich zum Rückruf des Blutdrucksenkers Valsartan

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Konzentrationsprozesse in der Pharmaindustrie waren in der Vergangenheit eher ein Thema für Börsenspekulanten und ökonomisch Interessierte. Inzwischen kommen die Auswirkungen auch bei den Patienten an, weil die Zahl der Wirkstoffhersteller kleiner wird und mitunter nur einige wenige den weltweiten Bedarf abdecken. Wie sich im aktuellen Fall von Valsartan zeigt, haben Veränderungen in der Fertigung nur eines Herstellers, der chinesischen Zhejiang Huahai Pharmaceutical, weltweit Auswirkungen. Seit Anfang Juli kam es in 22 Ländern zu Rückrufen des verunreinigten Medikaments.

Valsartan ist auch in Deutschland ein häufig verschriebener Blutdrucksenker, der in verschiedenen Dosierungen sowie in Kombination mit einem Entwässerungsmittel in die Apotheken kommt. Der Wirkstoff ist seit 1996 auf dem Markt und seit 2011 patentfrei. Laut Arzneimittelverordnungsreport werden jährlich 717 Millionen Tagestherapiedosen verordnet. Insgesamt gib...


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