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Wohlstand wie in den 90ern

Studie: Ungleichheit bremst Wachstum aus

Düsseldorf. Die Ungleichheit in Deutschland bremst einer Studie zufolge die Entwicklung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes aus. Während das Bruttoinlandsprodukt zwischen 1991 und 2016 real um rund 40 Prozent gewachsen sei, habe der Wohlstand lediglich um 6,4 Prozent zugenommen, teilte die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag mit. Zuletzt näherten sich beide Entwicklungen allerdings an: Seit 2013 legte das BIP im Mittel um 1,9 Prozent zu - der gesamtgesellschaftliche Wohlstand stieg um 1,5 Prozent.

Trotz der Beschleunigung habe sich »das gesamtwirtschaftliche Wohlfahrtsniveau Ende 2016 nur auf dem gleichen Stand wie Mitte der 90er Jahre« befunden, erklärten die Forscher. Für die Studie erstellte das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Stiftung den »Nationalen Wohlfahrtsindex 2018«. Dieser basiert auf der Annahme, dass konventionelle Messmethoden für Wirtschaftskraft und Wachstum nur einen Teil der Wirklichkeit abbilden. Die Forscher beziehen für ihren Index 20 Indikatoren von der Wertschöpfung durch Hausarbeit und ehrenamtliche Tätigkeiten bis zum privaten Konsum ein. AFP/nd

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