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Verletzte bei Gewalttat in Lübeck

Mann greift Fahrgäste in Linienbus an / Motiv zunächst unklar

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Lübeck. Bei einer Gewalttat in einem Linienbus sind am Freitag in Lübeck acht Menschen verletzt worden. Die Umgebung der betroffenen Bushaltestelle im Stadtteil Kücknitz wurde weiträumig abgesperrt. Der Täter sei von Fahrgästen überwältigt worden und befinde sich in Polizeigewahrsam, sagte eine Sprecherin der Lübecker Staatsanwaltschaft. Zudem sei der Kampfmittelräumdienst im Einsatz, um einen verdächtigen Rucksack in dem Bus zu untersuchen.

Bei dem Festgenommenen handele es sich um einen jüngeren Mann, dessen Identität noch nicht feststehe. »Nichts ist auszuschließen, auch kein terroristischer Hintergrund«, sagte die Sprecherin. Laut »Lübecker Nachrichten« attackierte der Angreifer die Fahrgäste mit einem Messer.

Nach der Gewalttat sagte Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) seine Teilnahme an der Eröffnung der Travemünder Woche am Freitagabend ab. Stattdessen begab er sich ins Lagezentrum der Polizei nach Lübeck. dpa/nd

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