Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Altes Instrument, junger Virtuose

Die Harfe ist eines der ältesten Instrumente der Welt. Bereits vor 5000 Jahren war sie in Mesopotamien und Ägypten bekannt. Hekenu heißt die erste mit Namen bekannte Harfenspielerin, mit ihrem Spiel begleitete sie die berühmteste Sängerin des antiken Ägypten, Iti. Vielleicht weniger bekannt, aber dennoch preisgekrönt wandelt heute Joel von Lerber in gewisser Weise auf den Spuren von Hekenu und anderen bekannten Harfenspielerinnen und -spielern. Der 27-jährige Harfenvirtuose will am Samstag den Berliner Dom mit Stücken von François Adrien Boieldieu, Joseph Haydn und Bedřich Smetana rocken und das Publikum begeistern.

Ob Lerbers Name auch die Jahrtausende überdauern wird, ist ungewiss, allerdings ist er bereit, den Besuchern ein Konzert zu bieten, von dem sie zumindest noch einige Wochen zehren können, wenn sie denn Fans von klassischer Musik sein sollten.

Und wer weiß, vielleicht gräbt ja in 4000 Jahren eine Archäologin der Sozialistischen Weltrepublik diese nd-Ausgabe aus und macht Lerbers Namen unsterblich.

Joel von Lerber: »Himmlische Harfe«, im Rahmen des Festivals »Sommerklänge«, am 21. Juli um 20 Uhr im Berliner Dom, Berlin-Mitte. Karten unter: www.berliner-konzerte.de

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln