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Mehr lesbische Sichtbarkeit in Berlin

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Lesbische Berlinerinnen sind selbstverständlicher Teil der Regenbogenhauptstadt - und doch viel zu häufig nicht sichtbar. Sprachlich sollen sie mit »queer« mitgemeint sein, tatsächlich aber sind sie öffentlich oftmals nicht vorhanden. Ein Blick in die Community zeigt beispielsweise, dass es in ganz Berlin keine Bar für lesbische Frauen mehr gibt. Und was die Geschichte angeht, wird noch immer über das Gedenken an die Verfolgung von Lesben kontrovers diskutiert.

Die rot-rot-grüne Koalition ist angetreten, das zu ändern. Sie will lesbische Sichtbarkeit in der deutschen Hauptstadt erhöhen. Erstmals hat das Land Berlin einen Preis für lesbische Sichtbarkeit vergeben. Das ist ein wichtiger Anfang, meinen Anja Kofbinger und Sebastian Walter, beide Abgeordnete der Günen im Berliner Stadtparlament.

Kofbinger und Walter finden allerdings auch, dass noch mehr getan werden kann und laden deshalb zu einer Podiumsdiskussion mit Peggy Piesche (Gunda-Werner-Instititut), Birgit Bosold (Schwules Museum), Mary Amable (Kulturwissenschaftlerin, Bloggerin) und Stephanie Kuhnen (Autorin) ein, um offene Fragen zu klären: Warum sind lesbische Frauen und lesbisches Leben weniger sichtbar? Welche Allianzen braucht es, um das zu ändern? Welche Bedürfnisse und Wünsche bestehen überhaupt in der lesbischen Community? Und was kann die Politik der R2G-Koalition in Berlin konkret tun, um Lesben zu unterstützen? nd

Podiumsdiskussion »Support your Local Dyke* - was können wir für mehr lesbische Sichtbarkeit in Berlin tun?«, am 24. Juli um 17.30 Uhr in der Vierten Welt, Adalbertstraße 4 in Berlin-Kreuzberg

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