Retter des Freihandels?

Die BRICS-Staaten wollen in die Lücke vorstoßen, die die abschottende US-Wirtschaftspolitik international gerissen hat

  • Von Christian Selz, Kapstadt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In die globale Handelsordnung ist Bewegung gekommen. Noch vor nicht allzu langer Zeit wurden die Bemühungen der BRICS-Gruppe, die Südhalbkugel ökonomisch zu vernetzen, weitgehend als aussichtslos belächelt. Zu groß seien die Unterschiede zwischen den Teilnehmerländern, unkten Kritiker. Doch in der Ära von US-Präsident Donald Trump sind skeptische Töne in den Hintergrund geraten. Denn wenn Mittwoch bis Freitag die Staats- und Regierungschefs Chinas, Indiens, Russlands, Brasiliens und Südafrikas in Johannesburg zum zehnten BRICS-Gipfel zusammentreffen, geht es nicht mehr um ein Gegenmodell zur Globalisierung westlicher Prägung - sondern um die Rettung des Freihandels.

Die Führungen der BRICS-Staaten arbeiteten daran, »multilaterale Zusammenarbeit und das multilaterale Handelssystem mit der Welthandelsorganisation als dessen Kern gemeinsam zu schützen und unilateralen Aktionen und Protektionismus klar entgegenzutreten«, erklärte Chin...

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