»Dann werden die Kollegien untergehen«

Sachsen-Anhalt: LINKE will Hilfe für Migrationsschulen

  • Von Hendrik Lasch, Halle
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Hilferuf kann nicht anders als dramatisch genannt werden. Sie fühlten sich »nicht nur verraten und verkauft, sondern auch ausgenutzt und allein gelassen«. Das schrieben die Lehrer der Gemeinschaftsschule Kastanienallee Halle-Neustadt in einem Offenen Brief an Sachsen-Anhalts CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff. Drei Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres drängt die LINKE im Landtag jetzt die Regierung, dieser und einigen anderen Schulen zu Hilfe zu kommen. Sonst, sagt Fraktionschef Thomas Lippmann, der einst auch die Lehrergewerkschaft GEW führte, »werden die Kollegien untergehen«.

Die Schule in Halle ist eine, wie Lippmann es nennt, »Migrationsschule«: Von 397 Schülern haben 277 einen Migrationshintergrund - 70 Prozent, ein Extremfall im Land. Doch auch in etwa drei Dutzend weiteren Schulen in Halle, Magdeburg sowie Städten wie Merseburg oder Stendal werden über 30 Prozent ausländische Schüler unterrichtet. Viele sind Flüc...

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