Werbung

Gefährlich abgehoben

Niedersachsen: Am Flughafen Hannover zeigt sich, was die Hitze auch für den Luftverkehr bedeuten kann

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Hannover. Am Flughafen Hannover läuft der Betrieb wieder. Nach rund neun Stunden Sperrung wegen Hitzeschäden hob am Mittwochmorgen das erste Flugzeug ab. Der Flug der Linie KLM nach Amsterdam startete um 6.31 Uhr, wie eine Sprecherin des Flughafens mitteilte. Wenig später machte sich eine Maschine nach Antalya auf den Weg. Zuvor waren bereits mehrere Flugzeuge gelandet. Es komme aber nach wie vor zu Ausfällen und Verspätungen, sagte die Sprecherin.

Die Check-In-Schalter hatten gegen 3 Uhr morgens wieder geöffnet. Einige Passagiere hatten die Nacht am Flughafen verbracht. Im Terminal C waren Feldbetten für die gestrandeten Fluggäste aufgestellt worden.

Der Flugbetrieb war am Dienstagabend unterbrochen worden, weil sich bei der großen Sommerhitze Platten der Nordbahn angehoben hatten. Den Angaben eines Flughafensprechers zufolge waren von der Sperrung 41 Abflüge und 44 Landungen betroffen. Der Schaden auf der Bahn wurde über Nacht repariert, am Morgen waren sie komplett behoben, wie es hieß.

Chaos hatte es nach Angaben des Airports nicht gegeben. Hannover sei anders als etwa Hamburg kein großer Transitflughafen. Vor den Schaltern der Fluggesellschaft warteten am Abend dennoch mehrere Hundert Menschen, um sich über die Situation zu informieren. Auf der Internetseite des Airports war für mehrere Stunden zu lesen: »Bitte reisen Sie derzeit NICHT zum Flughafen an.« Die dort gestrandeten Fluggäste sollten nach Möglichkeit zurück nach Hause fahren, hieß es in Lautsprecherdurchsagen am Flughafen. Der Terminalmanager des Flughafens erklärte: »Auf so etwas sind wir auch nicht vorbereitet - in der Größenordnung.« Normalerweise seien weniger Menschen über Nacht zu versorgen, zum Beispiel wenn ein Flug ausfalle.

Niedersachsens größter Flughafen zählte im ersten Halbjahr nach eigenen Angaben 2,76 Millionen Passagiere. Daten des Deutschen Wetterdienstes zufolge wurden in Barsinghausen-Hohenbostel in der Region Hannover am Dienstag 35,6 Grad gemessen - Platz zwei der bundesweit heißesten Orte.

Für die Mitteldeutsche Flughafen AG erklärte eine Sprecherin am Mittwochmorgen, bislang gebe es auf den Flughäfen in Dresden und Leipzig/Halle keine Probleme mit den Landebahnen. Es würden auch keine erwartet. In Nordrhein-Westfalen versicherte ein Sprecher des Flughafens Köln/Bonn am Mittwochmorgen, an an den großen NRW-Flughäfen seien Probleme mit Hitzeschäden bislang nicht bekannt. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen