Werbung

Solidarisch!

  • Von Fabian Hillebrand
  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Mit dem Amtsantritt der 2015 gewählten Bürgermeisterin Ada Colau wurde das Programm »Barcelona, Ciutat Refugi« (Barcelona, Stadt der Zuflucht) initiiert. Das Programm soll die Stadt mit Investitionen in Millionenhöhe auf die Aufnahme geflüchteter Menschen vorbereiten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Einbeziehung der Zivilgesellschaft der katalanischen Hauptstadt. Auch Informationen über Themen der Migration sollen besser einsehbar gemacht werden. Zusätzlich soll Geld vor allem in Aufnahmezentren fließen. Der Plan ist auch eine Reaktion auf den Notstand der Stadt, die 2015 kaum in der Lage war, mit den vielen, in die Stadt kommenden Migranten umzugehen.

»Ich will, dass Barcelona ein Symbol dafür wird, dass man dem Ruf der Zentralstaaten nach mehr Abschottung widerstehen kann«, sagt Laura Pérez Castaño gegenüber »nd«. Sie leitet im Rathaus von Barcelona das Büro für internationale Beziehungen und drängt auf Koordination und gegenseitige Unterstützung zwischen europäischen Städten. Barcelona en Comú, die Wählerplattform von Colau, hat deshalb ein Netzwerk aus verschiedenen Metropolen koordiniert, die sich »Solidarische Städte« nennen. Das Netzwerk will die direkte Aufnahme von Geflüchteten durch Städte und Kommunen ermöglichen. Mitglieder sind unter anderem Paris, Athen, Zürich und die Insel Lesbos. »Wir hegen den Wunsch, damit auch den Stillstand der Europäischen Union aufzubrechen und legale Fluchtwege nach Europa zu schaffen«, sagt Pérez. Auch Berlin will Zufluchtsstadt werden. In der Verwaltung von Integrationssenatorin Elke Breitenbach (LINKE) arbeitet man daran, dem Forum »Solidarity Cities« beizutreten.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen