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Ryaniar-Streiks führen zu Flugausfällen

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Brüssel. Am zweiten Tag des Streiks bei der Fluggesellschaft Ryanair sind wieder zahlreiche Flüge von und nach Belgien ausgefallen. Am Brüsseler Flughafen wurden am Donnerstag 22 der 40 Flugverbindungen gestrichen, wie eine Sprecherin sagte. Wegen eines zweitägigen Flugbegleiterstreiks in mehreren Ländern fielen bereits am Mittwoch rund 500 Flüge des Billigfliegers aus. Unterdessen hat »Spiegel Online« einen Erfahrungsbericht einer Ryanair-Flugbegleiterin veröffentlicht. »Ich wurde aufgefordert, 3000 Euro zu überweisen, um ein sechswöchiges Training zu bezahlen, meine Ausbildung zur Stewardess«, erzählt die Frau dort über ihren Einstieg beim Billigflieger vor fünf Jahren. Mittlerweile würden Auszubildende immerhin ein »Minigehalt« bekommen. doch erzählt die Flugbegleiterin, die anonym bleibt, dass ihr Verdienst »leider nicht gerade traumhaft« sei. »Ich habe einen irischen Arbeitsvertrag über eine Leiharbeitsfirma, so wie mehr als die Hälfte der in Deutschland arbeitenden Ryanair-Mitarbeiter.« Dies bedeute: »Obwohl ich in Deutschland arbeite und lebe, habe ich keine deutschen Rechte in der Arbeit. Und einen Nettoverdienst von 700 bis 1300 Euro«, so die Flugbegleitern. nd/dpa

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