Werbung
  • Politik
  • Rechtsruck in Österreich

Zeit und Geld für »an.schläge«

Samuela Nickel über Antifeminismus von Regierungsseite

  • Von Samuela Nickel
  • Lesedauer: 1 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Von Stammtischpöbeleien zu Regierungsparteien: Im schwarz-blauen Österreich ist zu sehen, wie Rechte in der Regierung konkret wirken. Erst einmal werden kritische Medien angegriffen - dann werden vom österreichischen Familienministerium die staatlichen Fördermittel für feministische Projekte gekürzt: Mit der Begründung von Seiten des Ministeriums, dass der neue zu fördernde Themenschwerpunkt nun Gewalt gegen Frauen sei. Rechte in FPÖ und ÖVP instrumentalisieren vermeintlich feministische Forderungen für ihre politischen Zwecke: Sogenannter Gewaltschutz ist nur Thema, wenn Gewalt von angeblichen Migranten ausgeht, denen auch gleich »Werteschulungen« verpasst werden sollen.

Die Fördermittelkürzungen kommen für viele Initiativen einem faktischen Ende gleich: Dem autonomen Zentrum von und für Migrantinnen, »Maiz«, werden 42 000 Euro gestrichen. Auch das radikalfeministischen Magazin »an.schläge« erhält für das nächste Jahr keine Förderungen mehr. 2018 ist das Jubiläumsjahr der seit 35 Jahren erscheinenden und intersektional arbeitenden Zeitschrift - die steigende Abozahlen verzeichnen kann und mehrfach ausgezeichnet wurde. Jetzt ruft die Zeitschrift auf, Soli-Abos abzuschließen - um von den Fördermittel einer rechten, antifeministischen Regierung unabhängig zu sein.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen