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Mittelsachsens LINKE informiert

»Die Kreisgebietsreform ist keine Erfolgsgeschichte«, stellt Marika Tändler-Walenta, Kreisvorsitzende der LINKEN im Landkreis Mittelsachsen, mit Blick auf den 10. Jahrestag der Kreisfusionen im Freistaat fest. »Die damaligen Begründungen lauteten: Strukturverbesserungen und Kosteneinsparungen.« Doch die Reform habe dazu geführt, »dass der Staat sich weiter aus der Fläche zurückgezogen hat«. Die Kritik ziele vor allem auf die zentrale Aussage des damaligen sächsischen Innenministers Albrecht Buttolo (CDU), »der davon ausging, dass jährlich rund 160 Millionen Euro eingespart werden. Das Gegenteil ist eingetreten - die Kommunen mussten sogar Schulden aufnehmen. Aber auch die negativen Auswirkungen auf das Lebensgefühl im Ländlichen Raum als auch auf demokratische Prozesse sind nicht zu unterschätzen.« Am 1. August will der LINKE-Kreisverband deshalb mit verschiedenen Ständen im Landkreis Mittelsachsen über die Auswirkungen der Kreisgebietsreform von 2008 informieren, darunter in Döbeln auf dem Niedermarkt/Ecke Bäckerstraße von 9 bis 12 Uhr. nd

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