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Mit Geduld und Eile

In den Berliner Freibädern ist Hochbetrieb: langes Anstehen und frühe Schließzeiten

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: 1 Min.

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Vor der Arbeit noch schnell ins Wasser hüpfen, nach einem schweißgetränkten Arbeitstag eine Runde abkühlen? Geht, aber nur mit Geduld (beim Anstehen) und Eile (im Wasser). Schon bevor die Berliner Freibäder morgens ihre Türen öffnen, stehen die Menschen Schlange. Am Nachmittag ist nicht nur das lange Anstehen und Warten das Problem, sondern die kurzen Öffnungszeiten machen einen Besuch im Bad oft gar nicht lohnenswert. Um 19 Uhr schließt bereits das Bad im Humboldthain in Gesundbrunnen, um 20 Uhr folgen viele andere Becken, darunter das Prinzenbad in Kreuzberg und das Columbiabad in Neukölln, außerdem das Sommerbad Pankow.

Die Schließzeit heißt nicht, dass man bis zum Schluss baden kann. Mindestens eine halbe Stunde vorher werden die Gäste per Lautsprecherdurchsage aus dem Wasser gescheucht. Wer will, kann noch helfen, Müll einzusammeln.

Wer lange arbeitet, hat also kaum eine Chance, anschließend noch ins Schwimmbad zu gehen. Gerade bei bleibenden Temperaturen über 30 Grad müssen die Bäderbetriebe dringend über längere Öffnungszeiten nachdenken. Das würde auch die Nutzungszeiten entzerren, Schlangen würden kürzer werden - sowohl beim Rein- als auch Rausgehen.

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