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EM-Splitter aus Glasgow und Berlin

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Nach der Eierwurfattacke auf sie hat die Leichtathletin Daisy Osakue vor dem latenten Rassismus in ihrem Geburtsland Italien gewarnt. »Diesmal war es noch ein Ei, aber beim nächsten Mal ist es vielleicht ein Stein, eine Flasche oder was auch immer«, sagte die 22-jährige Italienerin mit nigerianischem Migrationshintergrund. Osakue war am Montag in der Nähe von Turin aus einem fahrenden Auto mit einem Ei beworfen worden. Dabei erlitt sie eine Hornhautablösung am linken Auge und musste behandelt werden. Die Diskuswerferin und Kugelstoßerin will trotzdem in der kommenden Woche in Berlin an den Start gehen. Drei junge Italiener sind mittlerweile wegen des Angriffes angezeigt worden. Rassistische Motive werden ihnen allerdings nicht vorgeworfen.

Justus Nieschlag hat seinen Start bei der Triathlon-Entscheidung in Glasgow abgesagt. Der 26-jährige deutsche Meister bestritt seit Mai keinen Wettkampf mehr, da er an einer Achillessehnenverletzung litt. »Wir haben uns die Absage nicht leicht gemacht«, sagte Nieschlag am Freitag. Er laufe wieder und habe auch schon ein paar intensive Trainingseinheiten absolviert. »Die Richtung stimmt also, die EM kommt nur leider ein wenig zu früh«, meinte der Hildesheimer.

Nach dem Männer-Achter und dem Vierer ohne Steuerfrau hat am Freitag nur Marie Louise Dräger im Leichtgewichts-Einer den Einzug ins EM-Finale der Ruderer geschafft. Die Schwerinerin zog als Zweite im Hoffnungslauf in den Kampf um die Medaillen am Wochenende ein. Alle anderen eingesetzten deutschen Boote scheiterten am Freitag. An diesem Samstag können noch der Doppelzweier und der Leichtgewichts-Einer der Männer ihre Endläufe erreichen.

Der russische Weltklasse-Hochspringer Danil Lyssenko hat sein Startrecht als neutraler Athlet wieder verloren. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF begründete dies am Freitag damit, dass der 21-jährige Hallenweltmeister die Dopingkontrolleure nicht über seine Aufenthaltsorte für mögliche Tests in der Trainingsphase informiert habe. Damit kann der WM-Zweite von 2017 auch nicht in Berlin antreten.

Das deutsche Schwimmteam hat am Freitagvormittag einen guten EM-Start hingelegt. Im Vorlauf über 400 Meter Freistil verbesserte Poul Zellmann seine persönliche Bestzeit und erreichte als Zweiter ebenso den Endlauf am Abend (nach Redaktionsschluss) wie Henning Mühlleitner. Auch Mitfavoritin Sarah Köhler über die doppelte Diszanz und beide 4x100-Meter-Staffeln kraulten direkt ins Finale. Agenturen/nd

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