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Experten erfassen Hungersteine der Elbe

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Dresden. Das extreme Niedrigwasser der Elbe erlaubt die Erfassung sogenannter Hungersteine im sächsischen Teil des Flusses. »Die meisten liegen jetzt frei«, sagte Karin Bernhardt vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden. Experten seien unterwegs, um den Stand zu dokumentieren und die Steine via GPS zu verorten. »Sie haben auch ein paar Neue entdeckt.« Hungersteine sind markante Gesteinsformationen, Steine oder Tafeln in Flüssen, die bei besonders niedrigen Wasserständen sichtbar und mit Jahreszahlen oder Inschriften versehen sind. Sie erinnern an extreme Niedrigwasserperioden und damit verbundenen Notzeiten als Folge von Dürren und ausbleibender Schiffbarkeit. dpa/nd

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